Bilanzpressekonferenz 2016

Bank auf Zukunft eingestellt

Die Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg zieht eine positive Bilanz auf ihrem Jahresempfang

Die Bilanzsumme der Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg hat sich im Jahr 2015 um 6,2% auf 602 Mio. Euro erhöht. Die bilanziellen Forderungen aus dem Kreditgeschäft stiegen um 5,4% auf 321 Mio. Euro, die Kundeneinlagen um 6,7% auf 414 Mio. Euro.

Schwerpunkte des Jahres 2015
"Dieses Ergebnis ist für uns der Beweis, dass unser Haus auf dem richtigen Weg ist", kommentierte Vorstandsmitglied Friedrich Greten im Rahmen des Jahresempfangs. Die Herausforderungen von Null-Zinsen, dem demographischen Wandel und die regulatorischen Einengungen haben die Bank geradezu beflügelt. "Wir haben uns besonders auf zwei Themen konzentriert, die wir als Schlüsselfaktoren für die Entwicklung unserer Bank erachten", sagte Vorstandsmitglied Georg Schäfer. Nummer eins: persönliche und hochqualitative Kundenbetreuung. So habe die Bank die Analysephase im Beratungsprozess neu aufgebaut, um mit dem Beratungsergebnis dem Kundenwunsch noch exakter zu entsprechen. Der zweite Schwerpunkt war und ist die Anpassung der Vertriebswege an die Bedürfnisse der Kunden. "Besonders junge Menschen erwarten von uns eine vollständig digitale Bank", so Schäfer. "Sie erledigen ihre Bankgeschäfte bequem am heimischen Rechner, mit der App auf dem Smartphone oder per Telefon persönlich mit dem Kundenberater."

Stark vor Ort
Dem Megatrend der Digitalisierung setzt das Haus bewusst die Präsenz vor Ort entgegen. "Wir sind da, wo Sie vorbeikommen", erklärt Friedrich Greten. So habe die Bank 2015 mit dem Neubau der Geschäfts-stelle am Osterrönfelder Kreisel und der dortigen Zusammenlegung der Geschäftsstellen in Osterrönfeld, Schacht-Audorf und Bredenbek dieses Konzept umgesetzt. "Zentral gelegen, mit breitem Service- und Beratungsangebot und mit modernster Ausstattung, so wollen wir für unsere Kunden da sein", erklärte Friedrich Greten. Vorstandskollege Georg Schäfer ergänzte: "Wir freuen uns darüber, dass das Konzept gut angenommen wird. Gut 800 Neukunden konnten wir im vergangenen Jahr begrüßen und auch das Feedback unserer 'Stamm-Kunden' ist durchweg positiv. Und seien wir ehrlich: Wir alle nutzen die Nahversorgungszentren und erwarten dort eben auch unsere Bank", so Schäfer.

Zahlen stimmen positiv
Weitere Erfolgs-Zahlen hielt Vorstandsmitglied Friedrich Greten bereit: So stieg das insgesamt betreute Wertvolumen von 1,12 Mrd. auf 1,18 Mrd. Euro. Das Provisionsergebnis erhöhte sich um 6,0% auf 5,3 Mio. Euro. Das Zinsergebnis stieg um 0,4% auf
14,3 Mio. Euro. Die Gesamtkapitalquote beträgt 20,3%, die harte Kernkapitalquote liegt bei 16%. Damit liegt das Haus deutlich oberhalb der von der Bankenaufsicht geforderten Quote von 8,0% und braucht sich um Basel & Co. keine Sorgen zu machen, wie Greten unterstrich.