Zusammen für Timon

Die Diagnose traf Familie Kirsch unerwartet: Ihr Sohn Timon leidet an Spinaler Muskelatrophie, einer fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung der Muskeln. Der heute fünfjährige Junge aus Bredenbek kann weder krabbeln, laufen noch selbständig sitzen. Trotzdem ist er lebensfroh, besucht den Kindergarten und erweitert - wie normale Kinder auch - so langsam seinen Aktionsradius.

Für Timons Eltern, Sandra und Mirko Kirsch, sowohl schön, als auch eine Herausforderung. Denn neben dem neuen elektrischen Rollstuhl braucht die Familie nun auch ein neues Familienfahrzeug. Weil neben dem erhöhten Platzbedarf für den Rollstuhl auch eine spezielle Hub-Mechanik in das Auto verbaut werden muss, belaufen sich die Anschaffungskosten auf insgesamt 58.000 Euro.

52.600 Euro hat Familie Kirsch bereits aus verschiedenen Spendenquellen gesammelt. Da einige Spendenzusagen aber befristet sind, muss die Endsumme bis Ende Oktober erreicht sein. Aus dieser Not heraus haben sich Sandra und Mirko Kirsch als Mitglieder an ihre Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg gewandt.

"Grundsätzlich unterstützen wir mit unseren Spenden keine Einzelpersonen", erläutert Daria Hagge, Kundenberaterin der Bank. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns aber entschlossen, der Familie mit einer Leuchtturmspende von 2.500 Euro zu helfen und gleichzeitig einen Aufruf an die Bürger der Region zu starten" erklärt Hagge und ergänzt: „Vielleicht funktioniert auch in diesem Fall das genossenschaftliche Motto 'was einer allein nicht schafft, das schaffen viele'".

Wer die Familie finanziell unterstützen möchte, erfährt die Spendenkontonummer auf der Homepage der Familie Kirsch unter www.kleiner-held.com