Der Weg ist frei - Vertreterversammlungen stimmen der Fusion zu

Einstimmiges Ergebnis: Schleswiger Volksbank eG und Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg eG werden zur VR Bank Schleswig-Mittelholstein eG

Das Ergebnis war deutlich. Mit jeweils einem Votum von 100 % haben die Vertreterversammlungen der Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg und der Schleswiger Volksbank am 18. bzw. 19. Juni der Verschmelzung beider Häuser zugestimmt.

Das neue Haus wird den Namen VR Bank Schleswig-Mittelholstein eG führen und die technische Fusion am 9. November 2019 vollziehen. Den neuen, gleichberechtigten Vorstand bilden die bisherigen Vorstandsmitglieder aus Rendsburg Friedrich Greten (Steuerung) und Georg Schäfer (Firmenkunden und Unternehmensentwicklung) zusammen mit Karsten Petersen (Privatkunden und Vertriebsmanagement) und Holger Siem (Produktion) aus Schleswig.


"Wir sind sehr glücklich, dass wir den Weg weiter beschreiten können", sagte Karsten Petersen. "Durch die größeren Strukturen wird sich das neue Haus noch besser auf die Herausforderungen wie Digitalisierung und Regulatorik einstellen können, ohne dabei die Regionalität zu verlieren."


Auf Geschäftsstellen und Mitarbeiter hat die Fusion deswegen auch keine Auswirkungen. Georg Schäfer betonte: "Wir brauchen jeden Mitarbeiter und haben durch das größere Haus nun sogar die Möglichkeit, dringend benötigten Stellen wie Innovation, Digitale Transformation und Projektmanagement zu schaffen."


Dass beide Banken gut zueinander passen unterstrich auch Friedrich Greten: "Bei den Vorbereitungen in den Häusern hat sich sehr deutlich gezeigt, dass nicht nur unsere Strukturen sehr ähnlich sind. Auch unsere Mitarbeiter "ticken" gleich und freuen sich bereits auf die gemeinsame Zukunft."

Die wirtschaftliche Gesundheit beider Banken bestätigte den Vertreterversammlungen der prüfende Genossenschaftsverband. So seien beide Institute durch eine komfortable Eigenkapitalausstattung, eine gute Ertragslage und ein solides Wachstum gekennzeichnet. Dieses erlaube wieder die Ausschüttung einer Dividende von 3%. "Wir müssen nicht fusionieren, wollen aber die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam annehmen", betonte Holger Siem.

Auch der gewählte Aufsichtsrat stimmte einstimmig für die Verschmelzungspläne. Dem gemeinsamen Gremium angehören werden aus Rendsburg Jan Brüdern, Kai Brüning, Jens Hartmann, Jorn Kick, Axel von Rützen-Kositzkau, Kay Heinrich Sachau, Dieter Staschewski und Kirsten Suhr. Aus Schleswig Stefan Bies, Cornélia Bröge, Randolf Haese, Matthias Johannssen, Holger Jürgensen, Ralf Lange, Elke Prätorius-Schmidt, Dr. Hans Paul Sierts und Rudolf von Spreckelsen.