Investment-Tipp

"Brexit - und nun?"

Wurden Sie auch von der Brexit-Entscheidung in Großbritannien überrascht?

Viele Kunden fragen sich jetzt, was der Brexit eigentlich bedeutet und welche Auswirkungen dieses auf ihre bestehenden Geldanlagen hat:

Erst einmal muss der Austritt rechtswirksam von Großbritannien beantragt werden. Dazu benötigt die neue Premierministerin Theresa May wohl die Zustimmung des Parlamentes. Dann treten EU und Großbritannien in die Austrittsverhandlungen ein. Die Übergangsfrist bis zum endgültigen Ausscheiden aus der EU beträgt  2 Jahre. Aus wirtschaftlicher Sicht wird besonders das Vereinigte Königreich unter der Entscheidung leiden. Bisher war die Inselnation für Unternehmen aus Asien und Amerika das Tor zu Europa. Dieser Vorteil geht nun verloren. Ungewiss ist, ob Großbritannien der Zugang zum EU-Binnenmarkt gewährt wird. Umständliche Zollformalitäten und damit längere Handelsvorgänge drohen dem Im- und Export. Neuansiedelungen von Firmen werden unattraktiv, da ein EU-Zugang mit  englischsprachigen und angelsächsischen Rechtsgrundlagen auch in Irland gegeben ist. Auch die gegensätzlichen Meinungen von Schottland und England zum Brexit sind ein Unsicherheitsfaktor.

Union Investment (Investmentgesellschaft der Genossenschaftsbanken)  rechnet schon in 2016 mit einem Rückgang des britischen Wirtschaftswachstums.

Sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam Ihre Vermögensanlagen auf den Großbritannienanteil in Bezug auf Anleihen, Aktien, Immobilien und/oder Währungen überprüfen. Vielleicht kommt für Sie auch eine Gegenposition in "sicheren Häfen" wie Gold oder US-Dollar in Frage? Die nächsten Ereignisse, die sich auf die Weltwirtschaft auswirken können, werfen schon ihre Schatten voraus (Wahlen in den USA und Frankreich). Ihr Vermögen sollte daher mit "Airbag, Sicherheitsgurten und ESP" ausgestattet  und "allwettertauglich" sein!